• Schelztor GymnasiumEsslingen am Neckar
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Elternbeirat

Liebe Eltern, liebe Interessenten,

am Schelztor-Gymnasium wird die Mitarbeit der Eltern ernst genommen. Viele Klassenpflegschaften bemühen sich um Beiträge zu einem guten Klassenklima, Eltern betreiben die Mensa, der Elternbeirat engagiert sich in Kampagnen gegen Mobbing oder Drogen, aktive Elterngruppen haben das Leitbild der Schule entscheidend mit erarbeitet, ein Eltern-Festkomitee hilft bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen an der Schule, einige Eltern bieten sogar außerunterrichtliche Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen an - kurz: die Eltern sind in den Schulalltag integriert.

1. Elternvertreter

Die Eltern der Schüler einer Klasse wählen zu Schuljahresbeginn beim ersten Elternabend (genauer: "Pflegschaftsabend") ihren Elternvertreter und dessen Stellvertreter. Diese nehmen offiziell die Interessen der Eltern ihrer Klasse wahr und halten engen Kontakt zum Klassenlehrer. Beide haben Sitz und Stimme im Elternbeirat.

1.1 Die Klassenpflegschaften

Die Eltern und Lehrer einer Klasse bilden die sog. Klassenpflegschaft. Deren Rechte und Pflichten sind im Schulgesetz und in der Elternbeiratsverordnung festgelegt. Das reicht von Einladungsfristen für die Pflegschaftsabende über Stellvertreterregelungen bis hin zu außerordentlichen Elternabenden. Die wichtigsten Paragraphen finden Sie im Dokument "Formalia Klassenpflegschaften" im Downloadbereich Eltern.

1.2 Der Elternbeirat

Auch für die Arbeit des Elternbeirats gibt es Regeln, die im Schulgesetz und der Elternbeiratsverordnung festgehalten sind. Die wichtigsten Paragraphen finden Sie im Dokument "Formalia Elternbeirat" im Downloadbereich Eltern.

Im Elternbeirat kümmern sich die gewählten Elternvertreter um klassenübergreifende Belange der Schule. Hier werden die Eltern mindestens einmal pro Halbjahr auch von der Schulleitung ausführlich über die wichtigsten Vorgänge und Pläne an der Schule informiert. Der Elternbeiratsvorsitzende hält dauernd engen Kontakt mit der Schulleitung.

Der Elternbeirat ergreift auch eigene Initiativen zu Themen, die ihm wichtig erscheinen. Das kann direkte Belange der Schule aber auch allgemeine politische Themen betreffen (in der Vergangenheit waren das zum Beispiel das Thema Gesundheitsvorsorge und Drogenprävention, Antimobbing-Programme, mögliche Beeinträchtigungen durch Handys und Mobilfunktürme, bessere Busfahrpläne, Schullandheim-Planungen, Informationsveranstaltungen zur Kultuspolitik etc.). Zur intensiveren Bearbeitung eines Themas oder der Planung einer Veranstaltung delegiert der Elternbeirat auch Aufgaben an einzelne Eltern oder Arbeitsgruppen.

Dem aktuellen Elternbeirat des Schelztor-Gymnasiums gehören rund 50 Eltern an.

1.3 Die Schulkonferenz

In der Schulkonferenz arbeiten Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler zusammen. Die Schulkonferenz entscheidet über wichtige Schulbelange. Bestimmte Beschlüsse, die die Schule betreffen, müssen von der Schulkonferenz bestätigt werden, in anderen Fällen muss die Schulkonferenz angehört werden. Sie kann Anregungen und Empfehlungen geben, die dann in den zuständigen Gremien beraten werden. Genaueres ist im §47 des Schulgesetzes festgelegt (Dokument "Formalia Schulkonferenz" im Downloadbereich Eltern).

1.4 G5

Da viele Anliegen und Probleme an den verschiedenen Gymnasien ähnlich sind, hält der Elternbeirat auch Kontakte zu den Elternbeiräten anderer Gymnasien. So treffen sich die Elternbeiratsvorsitzenden der allgemeinbildenden Gymnasien in Esslingen regelmäßig zu informellen Gesprächen, bei denen Erfahrungen ausgetauscht und auch Initiativen im Rahmen des Esslinger Gesamtelternbeirats besprochen werden.
(G5: Georgii-Gymnasium, Mörike-Gymnasium, Schelztor-Gymnasium, Theodor-Heuss-Gymnasium, Freie Waldorfschule)

2. Mensa

Die Mensa am Schelztor-Gymnasium wurde 1997 eingerichtet und wird seither von den Eltern bewirtschaftet. Diese haben dafür den Mensa-Verein gegründet. Die Mensa bietet vor allem das tägliche Mittagessen, Salatteller, Baguettes und andere Extras für Schüler und Lehrer an. Außerdem werden in der Mensa die Gäste von Festen und anderen Veranstaltungen bewirtet (Abi-Ball, 5er-Fest, Theater- und Musikaufführungen etc.).

Zu Beginn des Schuljahres werden die rund 20 „Kochgruppen“ eingeteilt – die täglich wechselnden Teams engagierter Mütter und auch Väter. Sie sorgen nach einem festen Zeitplan in der Regel einmal pro Monat für das leibliche Wohl in der Schule. Und nicht zuletzt werden durch die Mitarbeit in der Cafeteria auch die Kontakte der Eltern zur Schule noch intensiver.

Wichtig sind auch die Kuchenspenden, die jeden Tag das Angebot bereichern. Alle Eltern sind aufgerufen, ein paar Mal im Jahr einen Kuchen zu backen und der Mensa zu spenden. Wer sich in eine entsprechende Liste aufnehmen lässt, wird etwa drei bis vier Mal im Jahr angerufen und um einen Kuchen gebeten. Diese Kuchenspenden sind bei den Schülern sehr beliebt.

3. Sonstige Aktivitäten

Festkomitee

Zu Beginn des Schuljahres haben sich in der Elternbeiratssitzung mehrere Eltern bereit erklärt, im Festkomitee mitzuarbeiten. Dieses Komitee organisiert vor allem die Bewirtung bei Veranstaltungen und Festen in der Schule. Dabei helfen auch viele Eltern mit, die nicht dem Elternbeirat angehören. Das Festkomitee arbeitet eng (und manchmal in Personalunion) mit dem Mensa-Verein zusammen.

Aktionen und Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen oder einzelne Eltern befassen sich mit speziellen Problemen des Schulalltags. Das reicht von der besseren Abstimmung der Busfahrpläne auf die Unterrichtszeiten über die Erarbeitung von Unterrichtseinheiten zum Thema Mobbing bis hin zu den Sorgen über die Strahlenbelastung durch Handys und Mobilfunktürme. Themen sind z.B. auch der Internet-Auftritt der Schule oder die Kultuspolitik der Landesregierung, insbesondere die Auswirkungen immer neuer Reformen oder die Lehrerversorgung.

Außerunterrichtliche Angebote

Eltern stellen sich immer wieder zur Verfügung, um zusätzliche Veranstaltungen für die Schüler zu ermöglichen. Das Themenspektrum reicht von Computer-Fortbildungen bis hin zur Betreuung sog. Schülerfirmen. Dieses Angebot soll künftig noch ausgeweitet werden. Vorstellbar sind zum Beispiel Kurse einschlägig bewanderter Eltern, die Berufsbilder vorstellen, in die Welt des Rechts einführen, journalistische Grundlagen vermitteln u. v. m.