• Schelztor GymnasiumEsslingen am Neckar
    Leidenschaft für das
    Leben und Lernen
    entfachen

Respekt

Wertevermittlung und Orientierung durch KampfkunstSG Respekt eigenes Logo

 

Das „Projekt Respekt“ basiert auf der Idee der Wertevermittlung und Orientierung durch Kampfkunst. Bereits 1995 wurde dieses Projekt von Eugen Keim, Leiter der Kampfkunstschule SHIMBOKU in Wiesensteig (www.dojo-shimboku.de) als Gewaltprävention ins Leben gerufen. Unterstützt durch die Auszeichnung der Landesstiftung Baden-Württemberg 2002 und 2003, konnte das Projekt auch auf verschiedene Schularten, sowie zur Fortbildung von Pädagogen -/innen, Lehrern und Lehrerinnen und Sozialpädagogen -/innen ausgedehnt werden. Das Projekt wurde im Zeitraum von 2004 - 2007 von der Hochschule Esslingen (Prof. Möller - Sozialwissenschaften) evaluiert.
Seit 2014 hat das Schelztor-Gymnasium, als einziges Gymnasium in Esslingen, das Projekt Respekt fest im Unterricht verankert. Es wird mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 8 durchgeführt.

Elemente des Ju Juitsu werden hierbei als Mittel genutzt um Werte erfahrbar zu machen Es gilt das Prinzip: der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt mit all seinen Stärken und Schwächen. Jeder Schüler, jede Schülerin, wird da "abgeholt, wo er/sie gerade steht". Es wird ihr/ihm durch das Projekte eine Möglichkeit gegeben, sich seiner/ihrer persönlichen Stärken bewusst zu werden und zu fördern, aber auch eigene Defizite zu erkennen und auszugleichen.

Durch die starke Körperlichkeit im Projekt ergibt sich für jeden ein Ventil um innere Aggressionen bzw. Stress abzubauen (hierbei hilft beispielsweise der Kampfschrei). Ein weiterer Aspekt des Projekts ist der Wechsel zwischen Kraft und Entspannung. Dies wird mit Bausteinen aus Judo und Ju-Jitsu (Kraftentfaltung, Selbstverteidigung und Auspowern) und Tai-Chi-Chuan (Langsamkeit, Ruhe und Entspannung) geschaffen.

Im Projekt geht es um Eigen- und Fremdwahrnehmung, um das Einhalten von Regeln und das Erlernen sozialer Kompetenzen.


Als ein wichtiges Ergebnis des Projekts kann man feststellen, dass die Schüler/-innen lernen fair miteinander umzugehen. Dabei übertragen sich die Erfahrungen aus dem Projekt in die Lebenswelt, den Alltag des Kindes bzw. den Jugendlichen. Sie öffnen sich, sind zugänglicher und werden gesprächsbereiter. Dies wirkt sich auch auf das Klassenklima aus. Es gibt weniger Unruhe und Aggression - die erlernten Regeln werden in den Schul-/Lebensalltag übertragen, und Konflikte werden respektvoller und mit anderen Mittel ausgetragen.

Für die Klassenstufe 8 findet dazu begleitend ein Schullandheim statt.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemappe.